SPD-Fraktion will unsichere Orte in Jena erkennen und beseitigen

SPD-Fraktion will unsichere Orte in Jena erkennen und beseitigen

Mit einer Beschlussvorlage für die Stadtratssitzung am 18. Mai 2022 will die SPD-Fraktion den Oberbürgermeister beauftragen herauszufinden, wo für die Bürger:innen in Jena unsichere Orte existieren um diese mit geeigneten Maßnahmen zu beseitigen. Denn ein jeder kennt das Gefühl der Unsicherheit, wenn man sich in bestimmten Gebieten der Stadt bewegt. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Häufig liegt es an einer unübersichtlichen und engen Bauweise oder nachts an schlecht ausgeleuchteten Straßen und Plätzen. Solche Orte sind im gesamten Stadtgebiet zu finden.

Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentages führte die SPD dazu Gespräche mit Vertreter:innen verschiedener Initiativen und erfuhr, an welchen Orten in Jena insbesondere Frauen Unsicherheit verspüren. Dabei geht es auch um Orte, welche von vielen sogar als beängstigend empfunden werden. Mit der Beschlussvorlage, die aus Sicht der SPD-Fraktion gut an den Ergebnissen der Lenkungsgruppe „Paradies 21“ anschließt, soll nun herausgefunden werden, welche Orte in Jena als unsicher beurteilt werden. Die SPD-Fraktion will wissen, was die Stadt Jena unternehmen kann, um allen Bürger: innen ein Gefühl und die Gewissheit der Sicherheit zu geben, wenn man in unserer Stadt unterwegs ist? Dabei geht es um die Erarbeitung von Maßnahmen wie z.B. eine bessere Einsehbarkeit und Beleuchtung oder eine Belebung von Plätzen, um an diesem Orten eine erhöhte Sicherheitswahrnehmung für die Jenaer Bevölkerung zu erreichen.

Nach einem Zeitraum von 2 bis 3 Jahren ist zudem beabsichtigt, die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu evaluieren um wenn notwendig nachbessern zu können.

»Beschlussvorlage für den Jenaer Stadtrat

SPD-Fraktion fordert, auf städtischen Toiletten künftig kostenlos Produkte der Monatshygiene bereitzustellen


SPD-Fraktion fordert, auf städtischen Toiletten künftig kostenlos Produkte der Monatshygiene bereitzustellen


Die kostenfreie Bereitstellung von Artikeln der Monatshygiene auf städtischen Toiletten muss eine Selbstverständlichkeit sein. Nach dem Vorbild von Städten wie Dresden und Leipzig will die SPD-Fraktion erreichen, dass für Mädchen und Frauen auch in Jena ein entsprechendes Angebot verwirklicht wird.

„Anlässlich des „Menstrual Hygiene Day“ am 28. Mai gilt es dieses stark tabuisierte Thema endlich in den Mittelpunkt zu stellen. Denn die Kosten für die dringend benötigten Hygieneprodukte kann sich bei weitem nicht jede Frau leisten. Viele junge Frauen verbinden das Eintreten der ersten Periode noch immer mit Scham und Unsicherheit, auch aus Angst, von einer plötzlichen Blutung überrascht zu werden. Der Zugang zu entsprechenden Hygieneprodukten muss daher allen ermöglicht werden. Mit ausliegenden Binden, Tampons etc. in öffentlichen Gebäuden kann dieses Problem überwunden werden und wäre ein wichtiger Schritt hin zu einer mehr gleichberechtigten und gerechteren Gesellschaft.“, so Katja Glybowskaja, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Jenaer Stadtrat.

Die SPD-Fraktion möchte mit einer Stadtratsvorlage den Oberbürgermeister nun beauftragen, die organisatorischen und logistischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ab Januar 2023 in allen städtischen Sanitärbereichen Möglichkeiten für die kostenfreie Abgabe von Monatshygiene geschaffen werden. Dies beträfe neben dem Rathaus und weitere Verwaltungsgebäude u.a. auch städtische Schulen, Bibliotheken, Museen, Kultur-, Jugend- sowie Freizeiteinrichtungen. Daneben gilt, sich auch gegenüber den Einrichtungen des Landes Thüringens, welche im Jenaer Stadtgebiet vorhanden sind, dafür einzusetzen, dass dort ebenfalls eine kostenfreie Abgabe von Artikeln der Monatshygiene ermöglicht wird. Die Universität geht hier schon mit gutem Beispiel voran, indem sie ein entsprechendes Angebot für ihre Mitarbeiterinnen und Studentinnen zur Verfügung stellt.

„Solange es keine bundeseinheitliche Gesetzgebung gibt, welche die kostenfreie Versorgung mit Hygieneartikeln von Frauen festschreibt, sollte die Stadt Jena selbstständig und mit gutem Beispiel vorangehen. Wenigstens Orte, die durch die Stadt verwaltet werden und öffentlich zugänglich sind, sollten mit kostenfreien Produkten der Monatshygiene ausgestattet werden.“, erklärt Daniela Gruber, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und Mitinitiatorin der Beschlussvorlage.

» Beschlussvorlage für den Jenaer Stadtrat

Neuer Radweg zum Klinikum ist notwendig

Angesichts der anhaltenden Debatte über die geplante Sanierung des Goldbergtunnels unter der Stadtautobahn und der ursprünglich vorgesehenen Verlängerung des Radweges äußern sich Grünen Fraktionsvorsitzende Kathleen Lützkendorf, SPD-Stadtrat Johannes Schleußner und der Vorsitzende des Radverkehrsbeirates Lutz Jacob wie folgt:

„Der im Stadtentwicklungsausschuss am 5. Mai gefasste Beschluss würde zu einer massiven Behinderung des Radverkehrs in der Bauphase des Tunnels führen, da nun keine adäquate Alternativroute besteht. Betroffen sind neben den ca. 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Universitätsklinikums auch viele Bewohnerinnen und Bewohner von Lobeda Ost, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der Vorschlag zur Verlängerung des Radweges hätte eine Ausweichroute für die Bauphase geschaffen, wäre aber auch danach eine wertvolle Entlastung für den stark frequentierten Tunnel. Nicht zu unterschätzen ist auch der Fakt, dass bei Nacht dunkle Tunnel für viele Menschen mit einem Gefühl der Unsicherheit verbunden sind. Auch unter diesem Aspekt wäre ein oberirdischer Radweg eine wertvolle Ergänzung. Neben der unentbehrlichen Einrichtung der Alternativroute für die Bauzeit gilt es weiterhin die Verbreiterung von diesem und anderen Tunneln in Jena endlich ernsthaft in Planungsprozesse aufzunehmen. Um Radverkehr stadtweit zu fördern, muss es überall – und insbesondere auf den Hauptrouten – möglich sein sicher, komfortabel und zügig vorwärtszukommen. Nur so kann der Radverkehr zur echten Alternative für innerstädtische Mobilität werden.“ Die Stadträte kündigen zudem eine erneute parlamentarische Initiative für den Radweg an.

Stig Ludwig ist unser Bürgermeisterkandidat für Jena Süd

Am 12. Juni 2022 können die Menschen in Jena Süd einen neuen Ortsteilbürgermeister wählen. Für die SPD tritt Stig Ludwig an, der schon seit 5 Jahren im Ortsteilrat aktiv für Jena Süd ist. Stig Ludwig, 42, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Er arbeitet bei der IT Beratungsfirma Capgemini und ist Kleingärtner und Läufer.

Unsere Ziele für Jena Süd:

  • eine aktive Einbindung der Bürger unseres Ortsteils
  • die lebensnahe Gestaltung öffentlicher Plätze
  • den Erhalt und den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum
  • den Erhalt der Kleingartenanlagen in Jena-Süd
  • den Ausbau der Radwege im Stadtteil
  • kulturelle Freiräume für junge Menschen
  • die Entwicklung des Areals Mühlenstraße
  • die weitere Aufwertung des Areals an der Lichtenhainer Brücke
  • die Wiederbelebung des Fichteplatz-Festes als
    Stadtteilfests

Ehrlich kommunizieren – Zukunftsfähig bleiben


Ehrlich kommunizieren – Zukunftsfähig bleiben


Die Stadtratsfraktionen von Grünen und SPD fordern nach dem ablehnenden Votum durch Fraktionsvertreter von CDU, Linke, FDP und AfD bezüglich des wichtigen Fahrradwegs in Lobeda im Stadtentwicklungsausschuss und der Diskussion zu Klimaanpassungsmaßnahmen mehr Ehrlichkeit ein. „Es ist ein ganz schlechtes Signal und steht vollkommen entgegen dem Interesse von Großteilen der Bevölkerung, dass nun ein Fahrradweg verhindert werden soll, der für die etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uniklinikums von essenzieller Bedeutung ist. Es drohen für diese Radfahrer zukünftig massive Umwege. Wir werden versuchen hier noch einmal Wege zu finden“ so Stadtrat und Klimabeiratsmitglied Johannes Schleußner. „Das widerspricht auch der mir bekannten Positionierung der meisten beteiligten Fraktionen etwa im Klimabeirat und im Radverkehrsbeirat“ ergänzt Kathleen Lützkendorf, von der Fraktion Die Grünen. „Auch die betroffenen Ortsteilräte befürworten nach einer weiteren intensiven Beratung den Radweg. Ich hoffe, dass es eine Neubewertung durch alle beteiligten demokratischen Parteien geben wird. Wir haben hier eine wichtige Verantwortung, nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jenaer Klinikums.“

Auch der Umgang mit den Klimaanpassungsmaßnahmen und des Rückbaus von Garagen im Naturschutzraum und Überflutungsgebiet der Saale stößt auf Kritik. Stadtrat Friedhelm Gebhardt, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, dazu: „Es ist einfach nicht ehrlich, wenn man den Menschen nun signalisiert, wir könnten als Stadt Bundesrecht aussetzen. Wir müssen uns an Recht und Gesetz halten. Das dieser Konsens eingehalten wird, hätte ich von demokratischen Parteien erwartet. Leidtragende, vor allem finanziell, werden am Ende die Menschen mit den Garagen sein.“ Dr. Margret Franz, Vorsitzende des Finanzausschusses und bei der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses als stimmberechtigtes Mitglied dabei: „Die leichtfertige Verschwendung von Fördermitteln in einem derart hohen sechsstelligen Bereich ist angesichts der anstehenden Haushaltsdebatte mindestens irritierend. Wir müssen als Stadt in der Lage sein, ehrlich zu kommunizieren und notwendige Entscheidungen zu treffen, die der Gesetzeslage entsprechen. Dieser Aufgabe können sich weder Verwaltung noch Stadtrat entziehen.“

SPD-Stadtratsfraktion fordert eine soziale und zukunftsorientierte Finanzpolitik für Jena

SPD-Stadtratsfraktion fordert eine soziale und zukunftsorientierte Finanzpolitik für Jena

Dass der Haushalt 2021 mit einem um 35,3 Millionen Euro verbessertes Ergebnis abgeschlossen werden kann, stimmt die SPD-Stadtratsfraktion sehr positiv. Die Debatten zum Haushalt 2021 sind noch gut in Erinnerung. Ein Haushaltsicherungskonzept, verbunden mit umfangreichen Kürzungen in der sozialen und kulturellen Infrastruktur, konnte nur mittels des 2. Mantelgesetzes der Thüringischen Landesregierung verhindert werden. Das Gesetz befreit die Thüringer Kommunen im Falle eines zu großen Defizits von der Pflicht eines Haushaltsicherungskonzepts und wurde auf Initiative der Jenaer SPD durch die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag ins Gesetzgebungsverfahren eingebracht.

„Bei aller Freude für die positive Entwicklung der nun vorliegenden Zahlen für den Haushalt 2021 wurde dies neben den guten Einnahmen durch die Gewerbesteuer auch durch Personaleinsparungen in der Stadtverwaltung und verschobenen Investitionen bei den Eigenbetrieben erreicht. Hinzu kommen Sparmaßnahmen bei sozialen und kulturellen Angeboten unserer Stadt. Für den anstehenden Haushalt werden die Beratungen nicht einfacher. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie der Krieg in der Ukraine auf unsere Unternehmenslandschaft muss mit betrachtet werden. Was dies für die kommunalen Finanzen bedeutet, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Für die SPD-Fraktion bleibt trotz aller Schwierigkeiten das Ziel, ein mögliches Haushaltssicherungskonzept für 2023 zu verhindern.“ so Dr. Christoph Vietze, SPD-Mitglied im Finanzausschuss.

Die Vorsitzende der Jenaer SPD-Stadtratsfraktion, Katja Glybowskaja, betont, dass es „auch in finanziell schwierigen Zeiten richtig ist, die sozialen und kulturellen Strukturen Jenas zu erhalten. Dies hat sich in der Corona-Pandemie bewährt und gilt es auch für die nächsten Jahre sicherzustellen. Daneben sind Investitionen in die Infrastruktur wichtig. Dazu gehören Kitas und Schulen, z.B. die geforderte räumliche Erweiterung der GMS Wenigenjena, und die sozialgerechte Energie- und Mobilitätswende. In den anstehenden Verhandlungen zum nächsten Doppelhaushalt wird die SPD-Stadtratsfraktion vor allem darauf achten, dass die Stadt Jena weiter sozial, klug und zukunftsorientiert agiert.“

Die SPD-Fraktion Jena wünscht Frohe Ostern

Die SPD-Fraktion Jena wünscht Frohe Ostern

Kita-Bedarfsplan 2021/2022 – Stadtrat bestätigt einen Kindergarten für den Jenaer Norden


Kita-Bedarfsplan 2021/2022
Stadtrat bestätigt einen Kindergarten für den Jenaer Norden

Der Jenaer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 23. März 2022 den Kindertagesstättenbedarfsplan 2021/22 beschlossen. Damit verbunden ist die Bestätigung der Notwendigkeit eines zusätzlichen Kindergartens im Jenaer Norden.

Schon jetzt existiert aufgrund der positiven Entwicklung der Bevölkerung in den letzten Jahren im Nordraum Jenas eine Unterversorgung an Kitaplätzen, was u.a. zu weiten Wegen für Familien und zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führt, um die Kinder in den Kitas in anderen Stadtteilen unterzubringen. Berücksichtigt man die derzeitigen und geplanten Wohnungsbauprojekte, so wird sich der Bedarf an Kitaplätzen im Jenaer Norden weiter erhöhen.

Uns ist wichtig: „Kurze Beine, kurze Wege“. Es kann und darf nicht das Ziel sein, dass Eltern ihre Kinder quer durch die ganze Stadt transportieren müssen, um sie zu ihrer Kita zu bringen. Deshalb ist eine zusätzliche Kita im Jenaer Norden zwingend geboten. Mit dem Beschluss kommt der Jenaer Stadtrat nun der Forderung vieler Eltern nach und gibt so auch Planungssicherheit für die Ansiedlung eines weiteren Kindergartens. Veränderungen aufgrund der demographischen Entwicklung müssen dabei mit allen Partnern der Jenaer Kindergartenlandschaft auf Augenhöhe besprochen und Lösungen entwickelt werden. Dafür machen wir uns stark.

Appell des Jenaer Stadtrats: Beendigung des Krieges gegen die Ukraine und Solidarität mit geflüchteten Menschen

Appell des Jenaer Stadtrats: Beendigung des Krieges gegen die Ukraine und Solidarität mit geflüchteten Menschen

Der Jenaer Stadtrat beschloss in seiner Sitzung am 23. März 2022 auf Initiative der SPD-Fraktion einen gemeinsamen Appell zum Krieg in der Ukraine.

In dem Appell verurteilen wir Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine, fordern dessen Beendigung und stehen solidarisch an der Seite der Geflüchteten und den vielen Menschen, die in der Ukraine um ihre Zukunft kämpfen.

Dem großen Engagement und Hilfsbereitschaft der Jenaer Bürger:innen für die Menschen aus der Ukraine und dem unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter:innen in der Stadtverwaltung, um den Geflüchteten ein gutes Ankommen und Bleiben in unserer Stadt zu verschaffen gehört der Dank.

Wir bedanken wir uns bei allen beteiligten Fraktionen für die Erarbeitung des gemeinsamen Appells.

Appell der Jenaer Stadtrates

Jenaer Stadträte von SPD und CDU kritisieren Wegfall der Maskenpflicht


Jenaer Stadträte von SPD und CDU kritisieren Wegfall der Maskenpflicht


Jenaer Stadträte der SPD und CDU kritisieren die weitreichenden Lockerungen des neuen Infektionsschutzgesetzes. Trotz anhaltend hoher Infektionszahlen und einem Höchststand an aktiven Fällen in Jena hat der Bundestag das Infektionsschutzgesetz angepasst und Lockerungen eingeführt.

„Gerade der Wegfall der Maskenpflicht an Schulen ist ein Fehler. Eines der effektivsten Mittel zum Schutz der Kinder wird ohne Not fallengelassen“, so SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Glybowskaja. Jena war seit Beginn der Pandemie führend in der Einführung von Schutzmaßnahmen. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Täglich sterben in Deutschland hunderte Menschen bei anhaltend hohen Infektionszahlen. Wir sollten weiterhin auf wirksame Schutzmaßnahmen setzen. Sich jedoch dosiert vom Einmaleins der Pandemiebekämpfung, der Maskenpflicht in Innenräumen, verabschieden zu wollen, ist das falsche Signal“, findet der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Bastian Stein.

Die beiden Jenaer Stadträte bitten darum, weiter auf Abstandsregeln zu achten und durch das Tragen einer Maske die Mitmenschen zu schützen. Denn mit dem Wegfall vieler Schutzmaßnahmen im Alltag sind besonders vulnerable Gruppen und Beschäftigte belasteter Sozial- und Gesundheitsberufe wieder höheren Infektionsrisiken ausgesetzt. Gleichzeitig gestaltet sich die Personalsituation in vielen Einrichtungen wegen der zahlreichen Quarantänefälle prekär. „Wir appellieren an Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche (FDP) auf seine im Bund regierungstragende Partei einzuwirken sowie an die Thüringer Sozial- und Bildungsministerien, so viele sinnvolle Schutzmaßnahmen wie möglich, insbesondere an den Gemeinschaftseinrichtungen, aufrecht zu erhalten“, schließen Glybowskaja und Stein.